KW 14: Der FC Bayern München hat Louis van Gaal beurlaubt. Ein alter Bayern-Trainer bekommt neue Sorgenfalten. Für Hannover 96 gilt die Devise „ganz oder gar nicht“. Drei Notbremsen sorgen für Verwirrung und alte Alphatiere sind aus der Mode – der Blick in die Gazetten.

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Zerbrochene Krüge hinterlassen Scherben

„Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.“ Louis van Gaal ist in München Vergangenheit und Präsident Uli Hoeneß platze der enge Kragen. Endlich kam raus, was schon lange raus musste: „Der Spaß hat in diesem Verein seit langer Zeit gefehlt. (…) Und dass die Spieler hinter ihm standen, ist ein Märchen.“ Maik Rosner fasst die dicke Luft in derSüddeutschen Zeitung zusammen.

 

Unfreie Nati

Nicht überall ist die Welt so schön wie beim DFB. Der Schweizer Natitionaltrainer Ottmar Hitzfeld hat neue Sorgenfurchen im Gesicht: Alex Frei hat keine Lust mehr auf Nati. Nur ein Zeichen für die miese Stimmung der Eidgenossen. Flurin Clalüna und Benjamin Steffen benennen in der Neuen Zürcher Zeitung die Probleme: Generationskonflikte, kulturelle Unterschiede, der FC Basel und der Trainer selbst.

 

Ausgebremst

Am Wochenende wurden binnen elf Minuten drei Notbremsen in der Bundesliga gezogen. Es gab drei Elfmeter, allerdings nur zweimal Rot. Für Jan Christian Müller von der Frankfurter Rundschau ist diese Unklarheit nur die logische Folge einer unsinnigen Regel.

 

Ganz oder gar nicht

Den FC Bayern geschlagen, Bremen geputzt und Mainz auf Abstand gehalten. Hannover 96 steht auf Platz Drei und hat den Europapokal fest im Visier. An der Leine kommt man aus dem Grinsen nicht mehr raus. Der Grund für den drohenden Gesichtsmuskelkater ist für Markus Völker von der TAZ offensichtlich: Das Team spielt nie Unentschieden.

 

Pöbler? Nein Danke!

Sie gehören zum alten Eisen: Liberos, Außenläufer und Manndecker á la Jürgen Kohler. Dazu gesellt sich nach Mathias Klappenbach von der Zeit nun eine weitere Spezies: Der Aggressive Leader. Van Bommel, Jarolim und Co passen nicht mehr in den modernen Fußball.