Homosexualität spielt bei der WM der Frauen keine Rolle. Oder doch? Die erste Woche der WM ist vorbei, Zeit für eine Bilanz. Der französiche Trainer arbeitet mit List und Tücke und die Journalisten der WM ohne Ahnung – der Blick in die Gazetten.

Rote Tücher und die große Ahnungslosigkeit

Foto: eckball magazin

Das rote Tuch

Auf wen stehen die DFB- Damen? Liebt Marta Männer oder Frauen? Das rote Tuch der Homophonie war vor der WM im Frauenfußball keins. Zu wenige interessierten sich für kickende Damen. Johannes Waechter stellt deshalb im SZ-Magazin die Frage: „Hat sich der Sport geändert, oder wird seine wahre Natur für die Zeit der WM mal eben ausgeblendet?“

 

Licht und Schatten

Zwischen Kälte und Nässe ist auch immer ein bisschen Sonnenschein. Oder ist es umgekehrt? Nervt der Hype um die WM oder ist es eine super Party? Die FAZ zieht eine erste Bilanz. Das Ergebnis: Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte.

 

List und Tücke

Frankreichs Trainer Bruno Bini hat mit seinen Fußballerinnen viel erreicht. Bei der EM 2009 war kein französischer Journalist an seinem Team interessiert. Jetzt sind es schon ein paar mehr. Wie hat er das angestellt? Die Frankfurter Rundschau ist sich sicher: Mit List und Tücke.

 

Berichtende Ahnunslose

Wer war das jetzt? Eine solche Frage stellen Journalisten des öfteren nach einem Interview mit einer Spielerin aus Äquatorialguinea. Die Afrikanerinnen sind nicht als Einzige betroffen. Selten gab es bei einem sportlichen Großereignis so wenig Fachwissen seitens der Berichterstatter. Die TAZ schreibt gar vom „Blindflug“.