Der Kapitän ist von Bord. Michael Ballack und der DFB haben sich nicht mehr lieb. In Italiens Fußball herrscht die Mafia und im Frauenfußball gewinnen immer die Guten – der Blick in die Gazetten.

Blick in die Zeitungen

Foto: eckball magazin

Der BalLack ist ab

Dass die Nationalmannschaft auch gut ohne Michael Ballack auskommt, zeigte sich in Südafrika und ist jetzt offiziell. Nur die Art und Weise passt dem einstigen Capitano nicht. Er wirft Jogi Löw Scheinheiligkeit vor. Für Peter Heß von der FAZ ist diese Absetzung nur ein Spiegelbild des Verhältnisses zwischen DFB und dem ehemaligen Führungsspieler.

 

FC Camorra

Entscheidet die Mafia über den Auf- und Abstieg in Italiens Ligen? Ja, sagt der Autor Daniele Poto im Gespräch mit der Zeit. Wehrt sich niemand? „Einige Klubs bemühen sich. Aber viele Stadien in Italien sind Niemandsland. Da kann jeder machen, was er will.“

 

Qualität macht einsam

Im Frauenfußball gewinnen immer die Guten und das sind wenige. Ronny Galczynski wirft auf SPIEGEL ONLINE einen Blick auf das Ungleichgewicht und sieht, dass die deutsche Bundesliga nur ein Spiegelbild der internationalen Verhältnisse ist.

 

Fußball im KZ

Es ist schwer vorstellbar. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde in einigen KZs Fußball gespielt. Martin Krass schreibt in der TAZ von Begegnungen der „Kleiderkammer“ gegen die „Ghettowache.“ „Fußball gehörte ganz normal zum Nazialltag unterm Hakenkreuz, auch im KZ.“